stARTcamp 2015 – Blick über den Tellerrand

Wie bereits Juliane bei der offiziellen Vorstellungsrunde des stARTcamp 2015 München, übernehme ich den Staffelstab als Letzter derer, die eine Nachlese über das Camp schreiben. Wo fange ich an? Es war mein erstes Mal – als richtiges, echtes Mitglied der Kulturkonsorten.

Das heißt für mich begann das stARTcamp nicht – wie die Jahre zuvor  – ein paar Tage sondern bereits drei, vier Monate vor dem Camp mit den Themen Organisation und Ideenfindung. Als wir Konsorten die #eisfrei Aktion planten, musste alles sehr schnell gehen. Jetzt war die nötige Ruhe und Gelassenheit gegeben um sich viele Gedanken über die Ausführung zu machen. Digitales.weiter.denken war (zum zweiten mal) als Thema schnell klar – die Präsenz der Aussage ist einfach zu prägnant und aktuell, als dass man die ‚Denke‘ schon ad acta legen könnte. Der Special-Guest, die Band AK Constanze/Hackbrett Pit, war im Nachhinein ein absolut heißer Tip und Glücksgriff von Sybille. Zum Reinhören und Schwärmen hier ein Link zu einer Performance von Hackbrett Pit und Scott Matthew.

Das Literaturhaus München (die wunderbare Alke sei hier dankend erwähnt) gab uns zum wiederholten Male die nötigen Räumlichkeiten, um die zahlreichen Teilnehmer gebührend zu empfangen. Für mich persönlich ein sehr aufregender Moment, als Teil des Orga-Teams die vielen Freunde und Bekannte aber auch neue Gesichter zu begrüßen. Christian Hennefehr (Gründer der stARTcamps), Peter Schmidt-Meil (Klopotek), Norsin Tancik (bilandia), Katharina Eichler (Edition Michael Fischer), Anita und Sarah (Das Münchner Kindl), Dominika (frommunichwithlove), Jacqueline Hoffmann (Akademie der dt. Medien), Benjamin (Institut für digitales Lernen und Heinz Marketing), Juna, undundund…

Nach einem ersten Hallo und Kaffee strömten alle erwartungsvoll in den Hauptsaal. Bevor es aber mit dem offiziellen Teil losging, gab es erstmal was für bzw. auf die Ohren. Die oben bereits erwähnte Band AK Constanze gab samt Hackbrett Pit (zu hören auch im BR Zündfunk) mächtig Gas.

(Was ist eigentlich ein barcamp? und Die Rules of barcamp!)
Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde ging es an die Session-Planung. Ruckzuck standen viele interessante Themen auf der Pinnwand. Das Auswählen viel nicht nur den Teilnehmern sehr schwer. In Anlehnung an eisfreie Zeiten hatten wir die Vortragsräume mit Wortkreationen wie zum Beispiel Pinterella, Facenuss oder Twinilla benannt. Noch einmal kurz den Austausch gesucht und schwuppdiwupp ab in die einzelnen Räume zum Lauschen, Mitmachen oder auch selbst Vortragen.

Die einzelnen Sessions möchte ich nach den vielen Rückblicken nicht nochmals aufzählen, hier könnt Ihr aber via Linkboard-Sammlung einige nachlesen. 

Großartige Stimmung und überaus interessante Teilnehmer und Redner ließen den Tag rasant vergehen. Umtriebig nutzten alle die Pausen zwischendurch um sich über gerade Gehörtes zu unterhalten. Für Nerven-Nahrung war natürlich gesorgt. Kaffee und Süßigkeiten waren der harte Stoff des stARTcamps.

Als Fazit möchte ich hervorheben: Das stARTcamp München war selten so extrem mit Teilnehmern aus verschiedensten Richtungen gespickt. Theater, Musik, Kunst und Museen, Literatur, Journalismus, Film und die klassischen Werbebranche. Das alles, schafft einen hervorragenden Blick über den Tellerrand. Wer an diesem Tag den Austausch gesucht hat, ist mit mehr als nur einem digital und analog verbrachten Tag nach Hause gegangen. Die neue Idee und der dazugehörige Enthusiasmus war einigen nur so ins Gesicht geschrieben. Viele von Ihnen sicher auch barcamp-‚Erstlinge‘, aber auch bei Erfahrenen habe ich viel Spaß und neuen Input erkennen und heraushören können.

Ein wenig enttäuscht war ich von meiner Hood – der Literaturszene. Klar, einen Termin zu finden, an dem alle können geht nicht. Allerdings hätte ich mir da ein wenig mehr Präsenz dieser doch in München recht großen Literaturwelt erwartet.

Um so mehr hat mich aber auch das Kennenlernen von zum Beispiel Ingo (Residenztheater) und Johannes (Bayerische Staatsoper), Marc (Kulturfritzen), Anne (kam extra aus Wien) oder Juliane und vielen mehr, sehr gefreut.

Übrigens: Wer schon am Tag davor angereist war, konnte mit Antje und den Pinakotheken  ARTisfaction erleben und mal die Sau rauslassen/absteppen – in den Pinakotheken. Danke für diesen tollen Opener.

Nach dem stARTcamp stand dann übrigens noch ein kleines gemeinsame Abendessen an. Eine doch recht trinkfreudige Gruppe (Hehehe) ließ dann die Nacht zum Tag werden – ja ich war da natürlich auch dabei. #Schluck.

Vielen Dank und Chapeau nochmals an alle Teilnehmer des stARTcamps 2015 München. Das hat doch mal so richtig Spaß gemacht, oder? Mein erstes mal – werde ich nie vergessen!

P.S.: Wibke, ich habe Dich vermisst – obwohl Ute (Herbergsmütter) Dich und Anke natürlich herausragend vertreten hat.

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